UNITED BY JAZZ // Konzertreihe und Ausstellung

KURATIERTES PROJEKT IN DER PASINGER FABRIK

Für über drei Monate von Mitte April bis Ende Juni wird der JAZZ die Pasinger Fabrik beherrschen. Ein umfassendes Ausstellungsprojekt sucht nach der Verbindung von Jazz & Kunst, parallel durfte ich eine Konzertreihe planen, die natürlich Bezug nimmt auf das Thema der Ausstellung. Die ausgewählten Musiker/-innen werden mit ihren Konzerten Räume zum kreativen Diskurs schaffen und Platz machen für Begegnungen.

Es lohnt sich, kommt. Ich freue mich schon sehr darauf! 

PROGRAMM

17.04.2026
Vernissage & Eröffnungskonzert mit Tom Reinbrecht (Sax) und Henning Sieverts (b)

28.04.2026
Chris Gall (p) meets Peter Gall (dr) w Henning Sieverts (b)
Talk im Anschluss mit Ralf Dombrowski

03.05.2026
Eva Moreno Trio, LOVE (voc, git, b)
Joschi Schneeberger (b), Jörg Seidel (git)

06.05.2026
Sinfonia de Carnaval, “Human Faces” (cello, perc, el, tb, acc)

17.05.2026
Mulo Francel (Sax) & Tim Collins (Vibrafon), „How did we get here”
Talk im Anschluss mit Oliver Hochkeppel

20.05.2026
Simon Popp meets Anna Martens
Drums & Tanz

10.06.2026
NIQ Collectiv NIQ Exchange // BR-Mitschnitt
REN/NER: Moritz Renner (tb) & Valentin Renner (dr) meet Svetlana Marinchenko (p) 
Talk im Anschluss mit Ulrich Habersetzer 

13.06.2026
Eric Leuthäuser & Band 
Erik Leuthäuser/voc, Julius Windisch/p+synth, Sofia Eftychidou/b, Andi Haberl/dr

20.06.2026
Stefanie Boltz (voc) & Nenad Uskokovic (cel, el,b), MIDSUMMER POEM // Open Air, Villa Ebenböck


Seit seinen Anfängen hat Jazz stets auch Verbindungen gesucht zu anderen Künsten. So war zum Beispiel in den 1920er-Jahren die Harlem Renaissance eine Bewegung afroamerikanischer Kunst in New York, die über vereinzelte Werke und das Schaffen der Künstler und Künstlerinnen weit hinausging. Neben Jazzkünstler/-innen wie Josephine Baker oder Duke Ellington waren Schriftsteller/-innen wie Langston Hughes oder Zora Neale Hurston und bildende Künstler/-innen wie Lois Mailou Jones oder James van der Zee beteiligt. Oder als der Maler Jackson Pollock tage- und nächtelang Jazz hörte, während er seine berühmten „Drip-Paintings“ schuf. Oder als der „King of Pop Art“, Andy Warholder LP-Cover unter anderem für Blue Note Records gestaltete – wie zum Beispiel für zwei Alben von Kenny Burrell.

Daran knüpft vom 17. April bis 12. Juli die Ausstellung „United by Jazz. Was Kunst und Jazz verbindet“ in der Pasinger Fabrik in München an. Diese von Stefan-Maria Mittendorf konzipierte und zusammen mit Annette Hempfling kuratierte Schau will anhand herausragender Werke von Fotograf/-innen und Künstler/-innen zeigen, wie Jazz bis heute eine Rezeption in Fotografie und Kunst hervorruft. Die verschiedenen Beziehungen zwischen Jazz und bildender Kunst sollen in sensorischen Räumen erfahrbar werden, wo sich fotografische und klangliche, künstlerische und typografische Formate ebenso mischen wie Objekt und Installation: Die Art der Präsentation soll das vielschichtige Verhältnis dieser zwei Kunstgattungen würdigen. Zudem behandelt eine Ausstellungsektion Jazz, Jazzorte und Jazzlabels in München.

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